Zunehmende Sorge wegen Datenschutzverletzungen in Arztpraxen

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Eine stetig steigende Anzahl an Datenschutzverletzungen registriert der Datenschutzbeauftragte Baden-Württembergs. Auch wenn das veränderte Meldeverhalten grundsätzlich erfreulich ist – immerhin gehört es zu den Vorgaben der DSGVO – zeigt es doch auch deutliche Schwächen in der Organisation vieler Unternehmen. Seit Mai haben sich die Meldungen bezüglich Datenschutzverletzungen verzehnfacht.

Dabei sind die häufigsten Arten: Postfehlversand, Hackingangriffe/Malware/Trojaner sowie E-Mail-Fehlversand, direkt gefolgt von Diebstahl eines Datenträgers, Versendung einer E-Mail mit offenem Adressverteiler, Verlust eines Datenträgers und Fax-Fehlversand. Bisher verhängte der Datenschutzbeauftragte Baden-Württembergs in zehn Fällen Bußgelder. 
Sehr besorgniserregend sei in diesem Zusammenhang die Anzahl an Datenpannen in Arztpraxen.  Besonders Verschlüsselungstrojaner machen den Verantwortlichen hier zu schaffen. Aber auch das versehentliche Versenden von Patientenberichten, Rezepten  oder Röntgenbilder an die falschen Empfänger sind „klassische“ Pannen.
Umso bedenklicher ist es, dass gerade im medizinischen Bereich extrem sensible und schützenswerte personenbezogene Daten verarbeitet werden und offenbar der Umgang mit solchen Daten nicht immer sorgfältig und korrekt ist. Lesen Sie mehr.


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