Nutzern wird durch Soziale Medien die Datenauskunft erschwert

Bild: JMG / pixelio.de

Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigt das Soziale Medien und andere Internetdienste Ihrer Verpflichtung zur Auskunft über gespeicherte Nutzerdaten nur unzureichend nachkommen. Den Nutzern von sozialen Medien wird die Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten somit also erschwert.

Die neue EU-DSGVO garantiert den Nutzern ein Recht auf Auskunft und ein Recht auf Datenportabilität. Verschiedene US-Internetdienste wie Facebook, Instagram, Twitter wurden durch einen fiktiven Account getestet. Ergebnis ist, es wurde zwar innerhalb der vorgeschriebenen Frist von sechs Wochen auf ein Auskunftsersuchen geantwortet, die Antworten entsprachen allerdings nicht den gesetzlichen Anforderungen. Auch bei einem weiteren Versuch, war die Antwort nicht zufriedenstellend. Viele Antworten kamen zudem auf Englisch, was von den Verbraucherschützern ebenfalls bemängelt wurde, da vom Verbraucher Kenntnisse solch vertragssprachliches Englisch nicht erwartet werden kann. Hier besteht eindeutiger Verbesserungsbedarf.

 

 

 

 

 


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